Reisebericht: Städtetrip nach Singapur
Verfasst in Reiseberichte am 30. Oktober 2011
Hier lesen Sie etwas über unseren Aufenthalt in Singapur. Bevor wir nach Bali gereist sind, hatten wir uns für einen dreitägigen Städtetrip in der Metropole Singapur entschieden.
Nach unserem hektischen Umstieg in London in den Singapur-Flieger, wodurch unser Gepäck in London es nicht von einem in das andere Flugzeug geschafft hat, kamen wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich in Singapur an. Der Blick aus dem Flugzeug über die Stadt entschädigte aber für die lange Flugzeit.
Nur leider war unser Gepäck zu diesem Zeitpunkt immer noch in London. Am Flughafen suchten wir dann einen Schalter für das Gepäck und dort erwartete man uns auch schon mit einer Liste, auf der wir standen, und man teilte uns mit, dass es der Fluggesellschaft sehr leid tun würde und wir würden unser Gepäck am nächsten Tag abends in das Hotel geliefert bekommen. Als kleine Entschädigung bekam jeder von uns einhundert Singapur-Dollar. Das fanden wir gar nicht so schlecht und dachten uns, dass es eigentlich gut wäre, wenn das Gepäck immer zu spät ankommen und man dann eine Entschädigung erhalten würde. Von dem Geld konnten wir dann auch gleich ein wenig shoppen gehen.
Auf dem Weg zum Hotel, hat uns der Taxifahrer leider etwas übers Ohr gehauen. Auf seinem Taximeter stand ein geringerer Betrag, den er elegant um einige Dollar aufgerundet hat. Ich dachte zu diesem Zeitpunkt, dass es vielleicht irgendwelche Steuern wären, die dort nicht angezeigt werden, bei späteren Fahrten mit Taxis stellte sich diese Vermutung allerdings als falsch heraus. Man sollte, wenn man in ein fremdes Land kommt am Anfang auf jeden Fall sehr vorsichtig und misstrauisch sein. Taxifahrer und andere Einwohner wissen über die Unwissenheit von Touristen und nutzen das dann wie man sieht teilweise schamlos aus.
Nach unserem langen Flug mussten wir zuallererst mal etwas ausruhen. Zudem machte uns der Jetlag zu schaffen. Das Hotel in Singapur war eines der günstigsten 3-Sterne-Hotels, die wir finden konnten. Es überraschte uns dafür aber mit einem schönen sauberen Zimmer und einem sehr leckeren Frühstücksbuffet.
Nach dem Frühstück am nächsten Tag fuhren wir mit dem Taxi als erstes in das Stadtviertel Little India. Dies hatte uns der Rezeptionist zum shoppen empfohlen. Als wir dort ankamen, sah man auch sehr viele Inder. Doch leider wirkte alles sehr schäbisch für unseren Geschmack. So hatten wir uns Singapur nicht vorgestellt. Als wir in ein Kaufhaus gingen, schnürte man uns zur Sicherheit den Rucksack zu, damit uns niemand etwas unterschieben konnte. Das fanden wir schon ziemlich merkwürdig. Und als ich im Kaufhaus an einem Regal stand, stand mir aufeinmal ein Inder so nah hinter mir, dass ich mich richtig erschreckt habe. Wahrscheinlich wollte er mich gerade beklauen oder mir was unterschieben. Na gut, Little India war auf jeden Fall nicht nach unserem Geschmack.
Später fuhren wir dann allerdings in ein sehr nobles Stadtviertel. Ich weiß leider nicht mehr wie es hieß. Allerdings gab es hier große Einkaufszentren und hier spielte sich scheinbar auch das Leben der reicheren Gesellschaft von Singapur ab. Während in Little India eher alles arm wirkte, war hier alles sehr modern und sauber. Hier konnte man auch gut shoppen gehen.
Woran man sich in Singapur erst gewöhnen muss, sind die Temperaturunterschiede wenn man von draußen nach drinnen kommt und umgekehrt. In Singapur hat jedes Gebäude und jedes Taxi eine Klimaanlage, die in der Regel bis zum Maximum aufgedreht ist. Das heißt, wenn man in ein Taxi “Silvercab” steigt, hat man das Gefühl in einen Kühlschrank zu steigen. Genauso ist es wenn man in irgendwelche Gebäude geht, man friert ständig. Kommt man hingegen nach draußen erschlagen einen die tropischen Temperaturen. Dieser Mix aus Frieren und Schwitzen bescherrte uns auch ziemlich schnell eine Erkältung. Hier sollte man also wirklich vorsichtig sein, da wir diese Temperaturunterschiede so nicht gewöhnt sind. Wir fanden die Klimaanlagen wirklich als sehr unangenehm.
Am zweiten Tag unseres Städtetrips in Singapur besuchten wir eine Night Safari. Hierfür buchten wir im Hotel eine Fahrt in eine Art Park, der allerdings keine Käfige hatte, sondern die Tiere liefen frei umher. Das war schon ein beeindruckender Augenblick, wenn aufeinmal ein großes Nashorn direkt frei neben einem liegt und man im Grunde gar nicht geschützt ist, sondern frei in der Safari-Bahn saß. Das Programm wurde beendet durch eine Tier-Show.
Der letzte Tag war dann auch gar nicht mehr so umfangreich, da wir im Grunde schon früh am Flughafen sein mussten, um weiter nach Bali zu fliegen. Bleibt also nur ein kurzes Gesamtfazit über die Stadt Singapur. Wer eine Asien-Reise macht, der kann durchaus Singapur besuchen. Es gibt mit Sicherheit viel zu entdecken, man sollte aber vielleicht auch etwas mehr Zeit einplanen als wir hatten, so kann man mit Sicherheit noch mehr von der Stadt sehen. Und man sollte sich auf jeden Fall im vorhinein bereits informieren welche Sehenswürdigkeiten man sich anschauen möchte. Dann kann mit dem Singapur-Trip eigentlich nichts schief gehen. Eines ist uns besonders in Erinnerung geblieben: der vorzügliche Service in den Kaufhäusern. Den Service in Deutschland kann man damit leider gar nicht vergleichen. Hier können die Deutschen noch viel dazu lernen. Also auf nach Singapur!
Tipp: Nutzen Sie unser Partner-Angebot und buchen Sie Ihre Reise nach Singapur bei Travel24.com!




